bei SpOn gibt es mal wieder einen artikel der sich mit dem atomausstieg befasst.
es geht unter anderem um den neusten versuch der atomlobby, atomkraft als energieträger der zukunft darzustellen...
"Die Wahl ist also die Wahl zwischen dem Restrisiko einer nach menschlichem Ermessen beherrschbaren Kernenergie und dem Hundert-Prozent-Risiko einer nicht mehr beherrschbaren, da das globale Klima gefährdenden Energieversorgung durch fossile Brennstoffe", so der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer.
mit solchen sätzen versucht die atomlobby mal wieder alle tatsachen zu verdrehen...
aber es gibt zum glueck auch autoren beim spiegel, die recherchieren können, nicht wie manche anderen...
Im Ausbauprogramm wären übrigens über 40 neue Reaktorblöcke notwendig, um den Stromsektor "CO2-frei" zu machen.
Sie setzt Energie mit Strom gleich, obwohl die Stromerzeugung insgesamt nur einen Anteil von circa 16 Prozent am globalen Energieverbrauch hat.
alles in allem ein guter artikel mit einer einleuchtenden argumentation, weshalb wir den atomausstieg brauchen!
...und aus the venice project (ueber das ich ja eigentlich schon frueher bloggen wollte) wird joost
joost verbindet das internet mit dem fernsehen, basierend auf p2p technologie. gegruendet wurde das projekt von den kaaza und skype erfindern Niklas Zennstrom und Janus Friis.
und ich muss sagen, es ist revolutionär (mal wieder ;])...
...im gegensatz zu irgendwelchen von werk aus verkrueppelten telefonen, ist dieses kleine stueck software wirklich einen näheren hingucker wert... da ich im betatest aufgenommen worden bin, hab ich die grosse ehre das programm zu testen und ich muss sagen, so beeindruckt von einer software war ich das letzte mal vermutlich bei napster
also meldet euch fuer den betatest an, es lohnt sich!
es gibt durchaus content provider, die verstanden haben was user wollen und das lässt mich hoffen fuer die zukunft ;]
Es gibt mal wieder einen neuen Artikel im Spiegel ueber den Energiemix der Zukunft bei den Briten.
In dem Artikel von Sebastian Borger heisst es:
Im vergangenen Jahr musste die halbstaatliche Aufsichtsbehörde NDA ihre Kostenprognose für die Beseitigung aller derzeit betriebenen Atom-Anlagen um umgerechnet 23 Milliarden Euro auf 104 Milliarden Euro korrigieren. Das war Wasser auf die Mühlen der Lobby-Gruppe Friends of the Earth: Den immensen Rückbau-Kosten weitere Ausgaben für neue Reaktoren hinzuzufügen "wäre finanziell Wahnsinn und würde Investitionen aufsaugen, die besser Energie-Sparmaßnahmen und erneuerbaren Energiequellen zugute kämen".
Eventuell hätte Markus Becker mal besser recherchieren sollen, bevor er den von mir hier zitierten Teil seine Artikels schrieb...